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Der Trend zum Landleben

Raus aufs Land

Viele von uns haben während der Corona-Pandemie ihre Liebe zur Natur wiederentdeckt. Speziell die flexiblen Arbeitsmodelle rund um das HomeOffice erlauben es uns, Berufs- und Privatleben einfacher miteinander zu verbinden. Dadurch steigt die Möglichkeit, den ländlichen Raum als Wohnstandort in Betracht zu ziehen. Deshalb hat sich der Trend zum wohnen auf dem Land in den vergangenen Monaten mehr verstärkt und eine Rückkehr der Menschen in die Vororte eingeleitet. Neben den Top-Lagen in den deutschen Innenstädten verzeichnen insbesondere die Umlandregionen nahe der Großstädte zur Zeit ein deutliches Nachfragewachstum.

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Umlandregionen bieten viel Entwicklungspotenzial

Durch Corona, die Lockdowns und Betriebsschließungen, hat sich das eigene Zuhause stärker zum Lebensmittelpunkt und Hauptaufenthaltsort für die ganze Familie entwickelt. Die derzeitigen Kontakt- und Reisebeschränkungen werden unser aller Privatleben und auch den Arbeitsalltag vieler auch zukünftig in die eigenen vier Wände verlagern. Mit der dadurch wachsenden Anforderung an die Funktionalität der Wohnräume und der zunehmenden Zeit, die alle Familienmitglieder zuhause verbringen, wird auch der Wunsch nach mehr Platz und vor allem Rückzugsmöglichkeiten für jeden einzelnen wachsen. Deshalb werden wir langfristig eine Revitalisierung der ländlichen Regionen erleben. Insbesondere der Kleinstädte und Dörfer, die sich im Einzugsgebiet der Großstädte befinden. Das Preisniveau für Immobilien in diesen Regionen ist im Vergleich zu dem der Großstädte aktuell noch moderat und bietet deshalb viel Entwicklungspotenzial.

Die Liebe zum Landleben war in Deutschland immer schon groß

In den letzten fünf Jahren sind die Immobilienpreise in den Gemeinden rund um die Großstädte herum, zum Teil sogar stärker angestiegen als in den Großstädten selbst. Seit 2015 sind die Angebotspreise in den sogenannten Speckgürteln im Durchschnitt um 57,8 % gestiegen, die der Top-7-Städte hingegen nur um 43,9 %.

Im Vergleich dieser Top-7-Städte stiegen die Preise im Berliner Umland am stärksten. Noch vor einigen Jahren waren die meisten Umlandgemeinden der Hauptstadt wenig nachgefragt und das Preisniveau entsprechend niedrig. Aber mit durchschnittlich 78,2 % stiegen dort die Preise erheblich stärker als in der Hauptstadt selbst (59,8 %). Die höchsten Preiszuwächse wurden hierbei sogar in Gemeinden nordöstlich von Berlin festgestellt, besonders im Landkreis Märkisch-Oderland, wo sich in acht Gemeinden die Preise mehr als verdoppelt haben.

Nach der Hauptstadt sind im Stuttgarter Umland die zweitstärksten Anstiege festgestellt worden. Die Angebotspreise stiegen durchschnittlich um 62,6 %. Die leider geringe Neubautätigkeit in der Stadt selbst und das bereits hohe Preisniveau verstärken diesen Trend der „Suburbanisierung“.

Im Hamburger Umland haben sich die Angebotspreise  ähnlich entwickelt wie im Stuttgarter Umland. 

Im Frankfurter Umland sind die Preise beispielsweise in der Region nahe des Flughafens angezogen.

Im Kölner und Düsseldorfer Umland stiegen die Preise im Schnitt ähnlich wie im Zentrum und das Münchner Umland liegt ja schon seit Jahren auf einem sehr hohen Preisniveau, sodass hier lediglich im nordwestlichen Landkreis Dachau noch eine deutliche Steigerungen von 64 % zu erkennen war.

 

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